Zeitung des Betriebsrates der Lebenshilfe Wien Nummer 49/ September2007

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??? Fest ???

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??? Burn Out
??? Das Große Fest
??? Ergebnisse, Aktuelles und Kleinkrams
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Editorial

Mit dem Ende der Ferienzeit beginnt wieder eine sehr arbeitsintensive Phase bis Weihnachten. Wir werden Euch einen kurzen Einblick in unsere nächsten Aufgaben geben.

Als erstes möchten wir Euch daran erinnern, dass die Lebenshilfe Wien heuer wieder allen Angestellten die Grippeimpfung gratis zur Verfügung stellt. Wie immer übernimmt der Betriebsrat die Organisation der Bestellung und die Verteilung der Impfstoffe.

Die Anmeldelisten sind ja schon seit einiger Zeit in den Einrichtungen. Wir bitten Euch, diese bis zum 17. September ins BR-Büro zu schicken, damit wir rechtzeitig die Bestellung aufgeben können.

Gemeinsam mit der Geschäftsführung werden wir wieder die Höhe des Supervisionszuschusses festlegen. Auf Grund der sehr divergierenden Angaben in unserer Erhebung und der eingereichten Kostensätze, werden wir heuer nur die letzteren zur Beratung heranziehen.

Die Höhe der Urlaubsaktion Prämie wurde 2004 für drei Jahre auf 75.– vereinbart. Also ist es heuer wieder an der Zeit, darüber zu verhandeln. Rechnet man auf diesem Betrag die Lohnerhöhungen der letzten drei Jahre drauf, käme man auf eine Höhe von ungefähr 82.–.

Hierbei bewegen wir uns in einem Spannungsfeld, dass einerseits von unserem Anliegen, die Prämie wertzuerhalten bestimmt wird und andererseits durch die Klagen von Angehörigen und Sachwaltern, die Urlaubsaktionen seien zu teuer, begrenzt wird.

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Aus unserer Sicht sind die Kosten der Urlaubsaktionen für die Klientinnen als durchaus moderat anzusehen. Höchstens 650.– für eine Woche „all inclusive“ (24-Stunden Betreuung!) sind wahrlich nicht viel. Und wie wir selbst schmerzlich feststellen können wird alles teurer – vor allem unsere Lebenshaltungskosten!

Des weiteren steht für heuer wieder eine Erhöhung des „Bekleidungsgeldes“ auf der Tagesordnung. Hier ergibt die Anrechnung der Lohnerhöhung 80.–.

Noch sind wir nicht sicher, von wem wir diesmal die Gutscheine beziehen werden, aber, wenn wir nichts „besseres“ finden, werden wir dieses Jahr noch bei Intersport/Eybl bleiben. Soviele Firmen mit „vernünftigem Rabbatt“ gibt es leider nicht.

Ein schwieriges, aber durchaus interessantes Thema ist die „Schwerarbeitpension“, die die „Hacklerregelung“ ersetzt beziehungsweise erweitert. Diese ermöglicht einen früheren Pensionsantritt bei Vorliegen von Schwerarbeit und wird 2008 in Kraft treten.

Aber wie es sich leider in den letzten Jahren eingespielt hat, sind die Regelungen derart schwammig, dass wir noch nicht sagen können, welche Arbeit bei uns unter diese Regelung fallen würde, außer den „Nur-Nachtdienstlerinnen“ in den Sonderwohnhäusern. Da hoffen wir auf eine Klärung im Laufe des Herbstes.

Viel Wirbel hat die Reform des Arbeitszeitgesetzes hervorgerufen. Aus heutiger Sicht wird diese aber kaum Einfluss auf uns haben, da unsere Arbeitszeiten in Betriebsvereinbarung und Kollektivvertrag ausführlich geregelt sind – außer bei letzterem wird was geändert.

Und wenn wir uns was wünschen dürfen für den Herbst, dann: eine saftige Lohnerhöhung bei den KV-Verhandlungen und endlich eine Zusage von Gemeinde Wien beziehungsweise FSW den BAGS ordentlich anzuerkennen und die KV-Erhöhungen in den Tagsatz mit einzubeziehen.

Immerhin spült die gute Konjuktur auch mehr an Steuern und Abgaben ins Stadt-Säckl.

Impressum:
Verleger, Herausgeber und Redaktion: Betriebsrat der Lebenshilfe Wien (Jürgen Dedinszky, Kretschmer Christine, Jaime Nagl, Ingrid Rößl, Clemens Wagner, Karin Wegscheider),
Schönbrunner Str. 179, 1120 Wien
Verlags- und Herstellungsort: Wien
Hersteller: ÖHTB
Kontakt: Tel.: 812 26 35/20, 0664/92 54 967
e-mail: br.lhwien@aon.at
Web: http://www.betriebsrat-lebenshilfe.at
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Burnout-Syndrom

Ausgebranntsein oder englisch Burnout-Syndrom (engl. to burn out: „ausbrennen“) bezeichnet einen besonderen Fall berufsbezogener (auch familiärer) chronischer Erschöpfung. Erstmalig verwendete der Psychoanalytiker Herbert Freudenberger 1974 den Begriff.

Burn-out wird in der im deutschen Gesundheitswesen verbindlichen 10. Auflage der „Internationalen Klassifikation der Erkrankungen (ICD 10)“ als „Ausgebranntsein“ und „Zustand der totalen Erschöpfung“ mit dem Diagnoseschlüssel Z73.0 erfasst. Früher ging man davon aus, dass hohe Arbeitsbelastung insbesondere in „helfenden Berufen“ (Ärzte, Pflegeberufe, Lehrer, Sozialarbeiter, Erzieher) ausbrennen lässt (häufige Krankschreibung, Arbeitsunfähigkeit oder Frühverrentung). Inzwischen ist klar: Burnout kann nahezu alle Berufsgruppen treffen, unter anderem auch Schüler.

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Zur Frage „was kann zum Burnout führen?“ besteht bisher kein einheitliches Meinungsbild. Manche Wissenschaftler betonen Faktoren wie Mangel an Autonomie, Rollenkonflikte, zu hohe Erwartungen, Unklarheiten in den hierarchischen Strukturen, inadäquate Ziele und Konzepte, unzureichende Unterstützung durch Vorgesetzte usw. Andere weisen vor allem auf Beziehungskonflikte hin, was dann tatsächlich Berufe mit Patienten, Kunden, Schülern usw. besonders anfällig macht. Wieder andere betonen die Diskrepanz zwischen dem anfänglich hohen Engagement („lodern“), verbunden mit ggf. irrealen persönlichen Erwartungen und der desillusionierenden Realität.

Was heißt das alles konkret? Nachfolgend in Stichworten die häufigsten Ursachen, wie sie beim Burnout-Syndrom immer wieder genannt werden (wobei dauernd neue Belastungsformen hinzukommen).

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Hohe Arbeitsbelastung; schlechte Arbeitsbedingungen; Zeitdruck oder zu großes Pensum in einem zu eng gesteckten Zeitrahmen, vor allem stoßweise; schlechtes Betriebsklima; wenig tragfähige Beziehungen zu den Mitarbeitern; wachsende Verantwortung; Nacht- und Schichtarbeit, vor allem dort, wo man sich nicht arbeitsphysiologischen Erkenntnissen anpassen will oder kann; unzulängliche materielle Ausstattung des Arbeitsplatzes; schlechte Kommunikation unter allen Beteiligten (Arbeitgeber, aber auch Mitarbeiter untereinander); zu geringe Unterstützung durch den Vorgesetzten; wachsende Komplexität und Unüberschaubarkeit der Arbeitsabläufe und -zusammenhänge; unzureichender Einfluss auf die Arbeitsorganisation; Hierarchieprobleme; Verwaltungszwänge; Verordnungsflut (gestern neu, heute zurückgenommen, morgen modifiziert usw.); Termin- und Zeitnot; unpersönliches, bedrückendes oder intrigenbelastetes Arbeitsklima, vom Mobbing (siehe …) ganz zu schweigen; ferner ständige organisatorische Umstellungen, ohne die Betroffenen in Planung und Entscheidung einzubeziehen, bei Misserfolgen aber verantwortlich zu machen; zunehmende, immer neue und vor allem rasch wechselnde Anforderungen; zuletzt die wachsende Angst vor Arbeitsplatzverlust u.a.m.

Burn Out Stadien (aus: Langbein & Skalnik: „Gesundheit aktiv“, Ueberreuter-Verlag, Wien, 2005)

Stadium 1: Der Zwang, sich zu beweisen besondere Begeisterungsfähigkeit für die Arbeit; erhöhte Erwartungen an sich selbst; Übersehen eigener Grenzen und Zurückstellen eigener Bedürfnisse

Stadium 2: Verstärkter Einsatz besondere Bereitschaft zur Übernahme neuer Aufgaben; freiwillige Mehrarbeit und unbezahlte Überstunden, auch an freien Tagen, am Wochenende und in der Urlaubszeit; Gefühl der Unentbehrlichkeit

Stadium 3: Vernachlässigung eigener Bedürfnisse chronische Vernachlässigung eigener Bedürfnisse; Mehrkonsum von Kaffee, Aufputschmitteln, Zigaretten, etc.; gelegentliche Schlafstörungen

Stadium 4: Verdrängung von Konflikten und Bedürfnisse Fehlleistungen, wie z.B. Termine vergessen, versprochene Arbeiten nicht er ledigen, Ungenauigkeit; deutliche Schlafstörungen, Unausgeschlafenheit, Energiemangel, Schwächegefühl; Aufgabe von Hobbies

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Stadium 5: Umdeutung von Werten Abstumpfung und Aufmerksamkeitsstörungen; Meidung privater Kontakte die als belastend empfunden werden; Probleme mit dem Partner mit Zeichen des Beziehungs-Burn -outs

Stadium 6: Verstärkte Verleugnung aufgetretener Probleme Gefühl mangelnder Anerkennung, Desillusionierung; Widerstand täglich zur Arbeit zu gehen, ïnnere Kündigung"; vermehrte Fehlzeiten, verspäteter Arbeitsbeginn, vorverlegter Arbeitsschluss

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Ab Stadium 7: "krankheitswertige Symptome"

Stadium 7: Endgültiger Rückzug Orientierungs- und Hoffnungslosigkeit, Ohnmachtsgefühle, innere Leere; Ersatz- befriedigung durch Essen, Alkohol, Drogen, Glücksspiele, Sexualität; Abbau kognitiver Leistungsfähigkeit, Ungenauigkeit, Desorganisation, Entscheidungs- unfähigkeit; Psychosomatische Reaktionen wie Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, Gewichtsveränderungen, Herzrhythmusstörungen oder -klopfen, Bluthochdruck

Stadium 8: Deutliche Verhaltensänderung Eigenbrötlerei, Selbstmitleid, Einsamkeit; ärgerliche Reaktionen auf gut gemeinte Zuwendung; verringerte Initiative, verringerte Produktivität: Dienst nach Vorschrift; Verflachung des emotionalen Lebens: Gleichgültigkeit, Gefühl der Sinnlosigkeit; Verflachung des sozialen Lebens: wenig persönliche Anteilnahme an anderen, gleichzeitig exzessive Bindung an Einzelne, Meidung beruflich-sozialer Kontakte

Stadium 9: Verlust des Gefühls für die eigene Persönlichkeit Entfremdung, Gefühl des Abgestorbenseins und innere Leere; automatenhaftes Funktionieren; psychosomatische Reaktionen treten noch mehr in den Vordergrund

Stadium 10: Innere Leere Wechsel zwischen starken, schmerzhaften Emotionen und dem Gefühl des inneren Abgestorbenseins; Angstzustände, Panikattacken und Angst vor Menschen; Eigenbrötlereien, Einsamkeit, negative Einstellung zum Leben; fallweise exzessive sinnliche Befriedigung (Kaufräusche, Fressattacken, exzessiver Sex ohne wirkliche Befriedigung)

Stadium 11: Depression und Erschöpfung negative Einstellung zum Leben, Hoffnungslosigkeit; Erschöpfung, starker Wunsch nach Dauerschlaf; existentielle Verzweiflung, Selbstmordgedanken und -absichten

Stadium 12: Völlige Burnout-Erschöpfung lebensgefährliche geistige, körperliche und emotionale Erschöpfung; angegriffenes Immunsystem, Herz- Kreislauf- Erkrankungen, Magen-Darm-Erkrankungen; Selbstmordgefahr .

Patienten mit Burnout-Syndrom müssen durch professionelle Hilfe unterstützt werden. In den Anfangsphasen können teilweise noch ausgedehnte Erholung, z. B. in Form einer Kur, oder ein Arbeitsplatzwechsel ausreichend Hilfe leisten. Im fortgeschrittenen Stadium vergeht ein Burnout-Syndrom nicht „einfach“ wieder. Die Betroffenen werden in einer gezielten Psychotherapie behandelt, die helfen soll, die eigene Leistungsfähigkeit besser einzuschätzen und zukünftige Leistungsanforderungen realistischer zu stellen, damit künftige Überforderungen verringert werden. Zusätzlich werden in letzter Zeit auch natürliche Präparate als Ergänzung dem Patienten verschrieben (Johanniskraut-Monopräparate und/oder Johanniskraut-, Passionsblume-, Baldriankombinationen), da diese auf die Serotonin-Aufnahme und damit auf die Stimmung positiv Einfluss nehmen.

Zahlen (2006):

  • 7% der Berufsbevölkerung sind derzeit von Burnout betroffen
  • 16% gefährdet
  • 2006 wurden um 30% mehr Psychopharmaka verschrieben als im Jahr 2000 – Tendenz steigend! Laut der Ärztekammer Wien ist bei 70% aller Leiden Stress mitverantwortlich

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Auch heuer wird es wieder persönliche Einladungen geben. Auf dieser werdet Ihr einen Anmeldeabschnitt (auch für Begleitpersonen) vorfinden. Diesem müßt ihr rechtzeitig (!) an den Betriebsrat schicken. Dann erhaltet Ihr eine Eintrittskarte inklusive Getränkebons. So wird das Eingangsprozedere wesentlich vereinfacht. Wer spontan hinkommt, wird sich anstellen müssen und muß mit längeren Wartezeiten rechnen.

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Ergebnisse, Aktuelles und Kleinkram

Seit dem letzten Zebra sind doch schon einige Monate vergangen. In dieser Zeit hat sich einiges ereignet. Da wir seitdem fast alle Teams besucht haben, werden viele von Euch informiert sein. Für alle anderen hier eine Zusammenfassung des Wesentlichen.

Betriebsvereinbarung Im Juni wurden nach langen Verhandlungen und harter Arbeit die neuen Betriebsvereinbarungen von Geschäftsführung und Betriebsrat unterzeichnet. Formal gesehen haben wir jetzt drei Betriebsvereinbarungen:

  • Allgemeine Betriebsvereinbarung
  • Arbeitszeit Betriebsvereinbarung
  • Betriebsvereinbarung E-Mail und Internet

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Inhaltlich wurde vor allem eine Modernisierung und Anpassung an die aktuelle Rechtslage inklusive Bags-Kollektivvertrag vorgenommen. Für uns wesentlich ist, dass das alte Gehaltsschema und alle Zulagen in der Betriebsvereinbarung abgesichert sind. Des weiteren wurde eine „Disziplinarordnung“ eingeführt, die bei Konflikten und Problemen strukturiertes Vorgehen ermöglicht.

Die Betriebsvereinbarungen können im Netzwerk eingesehen und ausgedruckt werden: Für Mitarbeiterinnen der Einrichtungen am W-Laufwerk im Ordner „Einrichtungen“ unter „Betriebsvereinbarungen“ und für Mitarbeiterinnen der Zentrale am Y-Laufwerk im Allgemein-Ordner unter „Betriebsvereinbarungen“. Des weiteren sind sie über das Betriebsratsbüro und die Homepage des Betriebsrates zu beziehen.

Betriebsversammlung Abgesehen vom Thema Betriebsvereinbarung haben wir uns vor allem mit dem BR-Fonds beschäftigt.

Heuer wird der Aktionszuschuss einmalig pro Person auf 40.– erhöht. Dies ist möglich, da wir derzeit einen schönen Überschuss auf unserem Konto verbuchen können.

Dauerhaft wird der Zuschuss für Fortbildungsmaßnahmen auf 120.– pro Person und Jahr erhöht. Die Begrenzung des Zuschusses auf 50% der Kurskosten wurde gestrichen.

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Gemeinsam diskutiert wurde die Einführung eines neuen Zuschusses. Auf Grund der Gepräche mit den Teams haben wir die Themen „Medizinisches“ oder „Kultur“ vorgeschlagen. Das Thema „Kultur“ wurde in der Versammlung eindeutig bevorzugt. Also wird nach der nötigen Kalkulation (so π× Daumen cirka 10–15,–) bei der nächsten Versammlung die diesbezügliche Änderung der Fonds Statuten bekannt gegeben werden.

BAGS Noch bis 30. September läuft die diesjährige Möglichkeit vom alten Gehaltsschema in den BAGS umzuwechseln. Da wir das jetzt eh’ schon längere Zeit laut rumbrüllen, nur kurz: Für diejenigen, die 2005 nicht in den BAGS optiert haben, gibt es jährlich die Möglichkeit bis zum Jahr 2014. Es kann vorteilhaft sein. Da es aber individuelle Berechnungen zur Bestimmung braucht, bitte rechtzeitig einen Beratungstermin mit dem Betriebsrat vereinbaren.

Sabbatical Wir befinden uns mit der Geschäftsführung in Verhandlungen über eine Sabbatical-Vereinbarung.

Noch hakt und zwickt es an einigen Ecken, aber viel fehlt nicht mehr. Wir sind also optimistisch, bald einen Abschluß vorlegen zu können. Nichts desto Trotz braucht aber niemand auf diese Vereinbarung warten, um ein Sabbatical mit der Bereichsleitung vereinbaren zu können. Wir wollen eigentlich nur die allgemeinen Spielregeln in der Vereinbarung definieren.

Zukunftsvorsorge So wie sich die Sache entwickelt, wird es wahrscheinlich ein sogenanntes „Gehaltsabzug-Modell“ werden. Dabei handelt es sich um eine Art Lebensversicherung, die steuerlich besonders begünstigt ist. Bei einer Einzahlung von 25,– monatlich erspart man sich ca. die Hälfte durch Steuerersparnis. Ein bisschen schlau machen müssen wir uns noch, hoffen aber, ab 2008 eine solche Möglichkeit anbieten zu können.

Trotz zu erwartenden Schelte durch die Betriebsratskolleginnen unter Kleinkram:

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Der Betriebsrat hat sich Anfang Juli zu einer mehrtägigen Klausur zurückgezogen. Inhaltlich haben wir uns neben den oben genannten Themen mit der Vorbereitung der Betriebsratswahl im nächsten Jahr beschäftigt. Unglaublich wie schnell vier Jahre vergehen können. Aber darüber werdet Ihr noch mehr als genug hören.

Unser „kleines“ Betriebsratsfest liegt auch schon wieder zwei Monate zurück – die Fotos in dieser Ausgabe zeigen beredetes Zeugnis – das „große Fest“ gemeinsam mit den anderen Behindertenvereinen in Wien steht bevor. Darüber mehr an anderem Ort.

Was uns immer noch schmerzlich abgeht, ist die Umsetzung des Sozialbetreuungsberufegesetz in Wien. Wo bleiben die berufsbegleitenden Ausbildungen, wie soll das überhaupt gehen und was ist mit den Anerkennungsverfahren für diejenigen, die jetzt in diesem Bereich arbeiten.

Gemeinde Wien Huhu …!

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Änderungen bei den Krankenversicherungsbeiträgen

Mit der Sozialpartnereinigung zur Sicherung der Gesundheitsversorgung sollen auch die Beiträge zur Krankenversicherung harmonisiert werden, was für uns Angestellte „etwas“ erhöht heißt. Kurz die Eckzahlen:

(Leistungen, Medikamente, Verwaltung)
Betragshöhen ab 2008
Quelle: ÖGB Nachrichtendienst Nr. 3334, 12. Juli 2007








Einsparungen
ca. 150 Mio.




Beitragserhöhung 0,15%
ca. 150 Mio.
















Angestellte 7,65%
Arbeitgeber 3,83% Anhebung +0,075%
Arbeitnehmer 3,83% Anhebung +0,075%




Arbeiter 7,65%
Arbeitgeber 3,70% Anhebung +0,15%
Arbeitnehmer 3,95% keine Anhebung 0,00%




Gewerbetreibende 7,65% Senkung -1,45%




Bauern 7,65% Anhebung +0,15%




Beamte 7,65%
Arbeitgeber 3,55% Anhebung +0,35%
Streichung Heilbehandlungszuschlag -0,40%
Arbeitnehmer 4,10% keine Anhebung 0,00%








Sparpaket gesamt
ca. 300 Mio.








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