$\textstyle \parbox{10cm}{\large \textsf{Zeitung des Betriebsrates der
Lebenshilfe Wien}}$ $\textstyle \parbox{5cm}{ \hfill Nummer 47/ Februar 2007 }$


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$\textstyle \parbox{\textwidth}{\Huge \Forward\hfill \textsc{Qualen durch
Zahlen} \hfill\Rewind}$

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        Sexuelle Ausbeutung von Menschen mit Behinderung
        Neue Werte 2007
        BR-Fonds

Editorial

Mit dem neuen Jahr stehen uns jetzt einige Veränderungen ins Haus, vor allem in der Politik. Wir haben nie ein Hehl daraus gemacht, dass der Betriebsrat von der Schwarz-Blau/Orangen Regierung nicht sonderlich begeistert war. Hinsichtlich der neuen großen Koalition können wir noch nicht viel sagen - ausser den sattsam bekannten Entäuschungen.

Aber auch hier dräunt uns am Horizont so manch Schreckliches. Die bisher kolportierten geplanten Änderungen im Arbeitszeitgesetz lassen uns das Schlimmste befürchten. Es war ja im Rahmen der Diskussion um die EU-Arbeitszeitlinie anzunehmen, dass nur Verschlechterungen geplant sind. Und der typisch österreichische Weg ist wieder einmal völlig übers Ziel hinaus zu schiessen, im voreilendem Gehorsam gut eingespielte Regelwerke weg zu ,,reformieren``.

Für die geplante - und durchaus notwendige - Totalreformierung des Arbeitsrechtes läßt sich unter diesen Voraussetzungen nur mit Schlimmer geht es immer in die Zukunft vorausblicken.

Und das wirklich Verstörende an der Sache ist, dass diese Vorschläge nicht vom bekanntlich unternehmerfreundlichen Minister Bartenstein kommen, sondern von den ,,Sozialpartnern`` also mit den Gewerkschaften ausverhandelt wurden.

Und wenn wir schon bei den Gewerkschaften sind: Vom allerseits bekannten Trauerspiel im ÖGB sind wir als Betriebsrat bis jetzt kaum direkt betroffen. Wir arbeiten ja auch nicht mit dem ÖGB, sondern mit ,,unserer`` Gewerkschaft, der GPA. Und da funktioniert die Zusammenarbeit genauso gut oder schlecht als bisher.

Und trotz alles schlechter Nachrede, die die Gewerkschaften momentan haben, halten wir es nach wie vor als unverzichtbar für ArbeitnehmerInnen Gewerkschaftsmitglied zu sein. Ja, wir haben die Chuzpe, weiter für eine Gewerkschaftsmitgliedschaft zu werben!

\includegraphics[scale=1.3]{anker}

In unserer betriebsinternen Arbeit nähern wir uns hurtigen Schrittes der Beendigung des Großprojekts ,,Überarbeitung der Betriebsvereinbarung``. Da wir uns ja Ende letzten Jahres inhaltlich einigen konnten, gelten die neuen Regelungen, wie in der letzten Aussendung beschrieben, schon ab 1. Jänner 2007. Was jetzt noch fehlt, ist sozusagen die druckfertige Variante der Betriebsvereinbarung - wir sind ganz heftig am Korrektur lesen.

Das Meisterwerk sollte also in den nächsten Wochen fix und fertig sein.

Der nächste Arbeitspunkt wird die betriebliche Umsetzung des Sabbaticals sein. Hier sind noch einige Fragen - durchaus komplizierter Art - offen, die einer rechtlichen Klärung bedürfen. Bei den Rahmenbedingungen sind wir uns mit der Geschäftführung in einigen Punkten noch in Diskussion. Da auch hier die Zeit eilt, hoffen wir auf eine Einigung in den nächsten Monaten.

Und dann sollten wir - endlich - den BAGS-Beitritt verdaut haben. Sicherlich gibt es dann immer noch genug zu tun, um gemeinsam die Umsetzung zu kontrollieren und Schwachstellen zu lokalisieren.

Und man glaubt es kaum, aber dies ist schon das letzte Jahr dieser Betriebsratsperiode. An neuen Aufgaben werden wir nicht mehr allzu viel anfangen können. Aber ein bedeutender Punkt von unserem ,,Wahlprogramm`` ist noch offen: Eine betriebliche Altersvorsorge im Sinne der ,,2. Säule des Pensionssytems``.

Im Frühjahr werden wir beginnen, uns in dieses Großprojekt einzuarbeiten. Wir wollen Euch nicht versprechen, dass dies binnen weniger Monate zu Abschluss zu bringen sein wird. Dies ist ein komplexes Thema mit langjährigen Auswirkungen - da müssen Entscheidungen nach wohlüberlegten Grundlagen erfolgen.

Aber auch, wenn sich ein Abschluss in dieser Periode nicht mehr ausgehen sollte, so können wir immerhin Vorarbeiten leisten, die fundierte Entscheidungen liefern. Erfahrungsberichten von anderen BetriebsrätInnen zu Folge ist mit einer Arbeitszeit von zwei Jahren für solch ein Projekt zu rechnen.

Also, auf in ein arbeits- und erfolgreiches Jahr! $\bullet$

$\textstyle \parbox{.45\textwidth}{
\noindent\textbf{Impressum:}\\
Verleger, He...
...967\\
e-mail: br.lhwien@aon.at\\
Web: http://www.betriebsrat-lebenshilfe.at
}$ $\textstyle \parbox{.45\textwidth}{
\noindent \textbf{Offenlegung gemäß § 25 Med...
...ten der Lebenshilfe Wien im Rahmen der betriebsrätlichen Tätigkeit
nach ArbVG
}$

Sexuelle Ausbeutung von Menschen mit Behinderung - Eine Sammlung

In den siebziger Jahren haben Frauen in Amerika und Westeuropa begonnen, der alltäglichen Gewalt gegen Frauen und Mädchen den Kampf anzusagen.

Sexuelle Ausbeutung von Mädchen und Frauen mit Behinderung bestand (besteht?!) als Tabu jedoch eine lange Zeit weiter. Zwar haben Frauen mit Behinderung das Thema schon Anfang der achtziger Jahre aufgegriffen, aber Institutionen und Verantwortliche stellten sich taub. Ein erstes Symposium zu diesem Thema fand 1992 in Wien statt.

,,Sexuelle Gewalt ist gezielte Demütigung und Missachtung des Willens einer Frau. Sexuelle Gewalt ist immer ein Machtmissbrauch in einer Beziehung. Wir sprechen daher von `Gewalt im Geschlechterverhältnis', die primär gesellschaftlich und institutionell angelegt ist. Sexuelle Gewalt ist nicht eine Spielart von Sexualität, sondern sexualisierte Gewalt. Sexualität ist das Mittel des Täters, um die Frau zu unterwerfen und zum Objekt seiner Bedürfnisse zu machen.

Frauen, die als behindert klassifiziert werden, erfahren die gesellschaftliche Benachteiligung und Diskriminierung in doppelter Weise:


\begin{enumerate*}
\item Aufgrund ihres Frau-Seins und
\item aufgrund ihrer medizinischen Diagnose \lq Behindert'.'''
\end{enumerate*}

(Text: Ninlil, s. Adressen)

Was ist konkret zu tun bei Verdacht auf sexuelle Gewalt?

Am Anfang Indizien für den Verdacht sammeln u. a.:


\begin{itemize*}
\item Was erzählt die Frau/der Mann?
\item
Gibt es Wiederhol...
...m
Eindrücke/Wahrnehmungen der anderen Teammitglieder vergleichen
\end{itemize*}

Entscheidung über Interventionen und Handlungsschritten


\begin{itemize*}
\item
Atmosphäre des Vertrauens schaffen, Respekt vermitteln...
..., aber jedenfalls in Beratung mit anderen Entscheidungen treffen
\end{itemize*}

\includegraphics[scale=1.5]{desk}

Erstgespräch


\begin{itemize*}
\item
Ruhe bewahren!
\item
Auf die Seite der betroffenen F...
...ffenen Frau/ des betroffenen Mannes
Rat/Unterstützung beschaffen
\end{itemize*}

Wer sind die Täter?

Zum Großteil wird sexuelle Gewalt von Männern ausgeübt. Die Täter sind ,,normale`` Männer und stammen überwiegend aus dem sozialen Nahbereich, das gilt auch für Täter mit (intellektuellen) Beeinträchtigungen. Sexuelle Ausbeutung ist nicht schichtspezifisch und oftmals eine Wiederholungstat.

Sexuelle Ausbeutung ist primär ein Ausdruck eines Machtanspruchs.

Was ist ein Trauma?

Der Begriff kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie ,,Wunde``. Dem gemäß wird in der Medizin noch immer von Trauma als Verletzung des Körpers gesprochen. Nachfolgend wurde der Begriff aber nicht allein auf die physische Wunde beschränkt, sondern auch um die Verwundung der Psyche/Seele erweitert. Die amerikanische Psychiatrische Gesellschaft - APA (American Psychiatric Association) definierte 1994 Trauma als ëine Erfahrung außerhalb der Norm, bei der die psychische und physische Integrität eines einzelnen oder einer Gruppe von Menschen bedroht ist.

Seelische Verletzungen treten u.a. durch äußere Ereignisse auf. Beispiele hierfür sind: Flucht, Krieg, Folter, Unfälle, Katastrophen, Kindesmisshandlung, Vernachlässigung, sexueller Missbrauch, Mobbing, Verschüttungen bei Bergarbeitern, Miterleben der genannten Ereignisse usw. Maßgeblich für die Folgewirkungen des Traumas ist jedoch nicht die äußere Intensität des erlebten Ereignisses, sondern die subjektive Intensität des eigenen Erlebens. $\bullet$

\includegraphics[scale=.85]{kette}

Adressen Adressen Adressen

Selbstverteidigungskurse

Engel auf Pfoten
Zentrale Wien
Wienerbergstraße 16/32/25
1120 Wien
Roland Komuczky
Mobil: 0699 - 10092429
Tel./Fax: 8171875
E-Mail: info@engelaufpfoten.at
Web: www.engelaufpfoten.at

Ninlil
Untere Weissgerberstraße 41
1030 Wien
Tel.: 01 - 7143939
Fax: 01 - 7159888
E-Mail: office@ninlil.at
Web: www.ninlil.at

Bundesblindenerziehungsinstitut (BBI)
Wittelsbachstraße 5
1020 Wien
Tel.: 01 - 7280866
Fax: 01 - 7280866 - 275
E-Mail: bbi@bbi.at
Web: www.bbi.at

Feministische Selbstverteidigungskurse

Wen Do
Autonomes feministisches FrauenLesbenMädchen-Zentrum
Tel. und Fax: 01 - 4085057
Bei Nachrichten auf den Anrufbeantworter rufen sie zurück oder schicken die gewünschten Informationen zu.
Web: www.fauenlesben-zentrum.at/html/wendo.html

Drehungen
Selbstbewusstsein, Körperbewusstsein und Selbstverteidigung.
Verein ,,Frau in Bewegung``
Tel.: 01 - 7296913
Web: www.drehungen.at

Silat Harimau Betina
Kampf -Kunst: -Spiel
Indonesische Kampfkunst für Frauen und Mädchen
Märzstraße 158/20
1140 Wien
Tel.: 01 - 9834038
E-Mail: silat@telering.at
Ansprechpartnerin: Edeltraud Haselsteiner

Frauen-Notwehr in der Praxis
SEITO BOEI - Arbeitsgemeinschaft für Frauennotwehrtechnik
Web: www.frauenselbstverteidigung.at

Psychosoziale Beratung und Psychotherapie

Beratungsstelle ,,Frauen beraten Frauen``
Lehargasse 9/2/17, 1060 Wien
Seitenstettengasse 5/7, 1010 Wien
Tel.: 01 - 5876750
Mail: beratung@frauenberatenfrauen.at
Web: www.frauenberatenfrauen.at

Weisser Ring
Marokkanergasse 3/II
1030 Wien
Tel.: 07114 200155
E-Mil: office@weisser-ring.at
Web: www.weisser-ring.at

Beratungsmöglichkeiten im Falle von Gewalterfahrung

Frauennotruf Stadt Wien

Der Frauennotruf der Stadt Wien ist eine Rund-um-die-Uhr-Anlaufstelle für Frauen und Mädchen, die von psychischer, sexueller und körperlicher Gewalt betroffen sind.

MA 57-Frauennotruf
Tel: 71719
E-Mail: spa@m57.magwien.gv.at
Homepage: http://www.frauennotruf.wien.at

Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie (IST)

Die Interventionsstellen bieten kostenlose und vertrauliche Beratung sowie Unterstützung für Frauen in Gewaltsituationen in der Familie/im sozialen Umfeld durch ein juristisch und psychologisch ausgebildetes und geschultes Expertinnenteam.

Amerlingstraße 1/6
1060 Wien
Tel.: 01 - 5853288
Fax: 01 - 5853288 - 20
E-Mail: office@interventionsstelle-wien.at
Web: www.interventionsstelle-wien.at

Frauenhäuser in Österreich

Zentrale Anlaufstelle
Bacherplatz 10/4
1050 Wien
Tel.: 01 - 5440820
E-Mail: informationsstelle@aoef.at
Homepage: http://www.aoef.at

Tamar

Beratungsstelle für misshandelte und sexuell missbrauchte Frauen und Mädchen Frauen- und Familienberatung

Wexstraße 22/3/1
1200 Wien
Tel.: 01 - 3340437
Fax: 01 - 3340436
E-Mail: beratungsstelle@tamar.at
Web: www.tamar.at

Beratungsstelle für sexuell missbrauchte Mädchen und junge Frauen
Theobaldgasse 20/I/9
1060 Wien
Tel.: 01 - 5871089
E-Mail: maedchenberatung@aon.at
Web: www.members.aon.at/maedchenberatung

ÖHTB: Österreichisches Hilfswerk für Taubblinde und hochgradig Hör- und Sehbehinderte
Humboldtplatz 6
1100 Wien
Tel.: 01 - 6020812 28
Web: www.oehtb.at

Balance
Hochheimgasse 1
1130 Wien
Tel.: 01 - 8048733
Mail: info@balance.at
Web: www.balance.at

Neue Werte und Zahlen 2007

Unser Leben ist von Bürokratie allerorts bestimmt. Um Euch den Zugang zu so mancher Information, vor allem aus dem sozialversicherungsrechtlichen Bereich, zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Zahlen für das neue Jahr für Euch zusammengetragen. Spannend ist diese Lektüre nicht, vielleicht aber nützlich.

Versicherungsgrenzen
Geringfügigkeitsgrenze mntl. 341,16
        tgl. 26,20
Höchstbemessungsgrundlage mntl. 3840,00
        tgl. 128,00
Versicherungsgrenze GSVG[*]jhrl. 6453,36
        mntl. 537,78

Selbstversicherung
geringfüg. Beschäftigte
mntl Pauschalbetrag
Kranken (KV) & Pensions (PV)
Versicherung 48,14
mntl Krankengeld pauschal 122,54

Weiterversicherung in PV
mntl.
niedrigster Betrag 142,61
höchster Betrag 1021,44

Selbst- und Weiterversicherung in PV
für Zeiten Pflege naher Angehöriger
mntl.
Weiterversicherung
niedrigster Betrag 64,11
Selbstversicherung
fixer Betrag 138,38

\includegraphics{blei}
Selbstversicherung in KV
mntl.
ohne Herabsetzung 319,61
mit Herabsetzung 44,58
für Studenten 22,29

Zusatbeitrag für Angehörige
mntl.
höchstens 143,99

Nachkauf von Schul- und Studienzeiten
Schulzeit Studienzeit
Beitragssatz 22,8% 22,8%
Beitragsgrundlage 1280,00 2560,00
Beiträge mntl
bis Vollendung 50. Lj. 291,84 583,68
50.-55. Lj. 484,45 968,91
55.-60. Lj. 647,88 1295,77
nach 60. Lj. 682,91 1365,81

Pflegegeld
Stufe
1 148,30
2 273,40
3 421,80
4 632,70
5 859,30
6 1171,70
7 1562,10

Gebühren, Zuschläge, Selbstbehalte
E-card-Serviceentgelt 10,00
Rezeptgebühr 4,70
Kostenanteil Heilbehelfe mind. 25,60
Sehbehlfe mind. 76,80
Verpflegungstag in Krankenanstalt
für höchstens 28 Tage 10,25
aus soz. Gründen reduziert 8,11
mitversicherte Angehörigen 15,60
Zuzahlungen zur ,,Kur`` tgl. bei Bruttoeinkommen
Rehabilitation 6,68
bis 1307,38 6,68
1307,39 bis 1888,77 11,81
ab 1888,78 16,99
Grenzbetrag Befreiung mntl. 726,00

Grenzbeträge Befreiung Rezeptgebühr
 mntl.
Alleinstehende 726,00
Ehepaare 1091,14
bei überdurchschnittlichen Ausgaben
Alleinstehende 834,90
Ehepaare 1254,81
Erhöhung pro Kind 76,09

Werte in der Arbeitslosenvericherung
 tgl.  mntl.
Höchstbeitragsgrundlage 128,00 3840,00
-bemessungsgrundlage 3450,00
Eiheitswert
Nebenerwerbsbauern 11372,00
Familienzuschlag 0,97 29,07
Höchstbeitrag Pensionsvorschuss
Invalidität 26,97 809,10
Alter 33,27 998,10
Freigrenzen Notstandshilfe
für Ehepartner 465,00
für ein Kind 232,50
Doppelte Freigrenze
für Ehepartner 930,00
für Kind 465,00
Dreifache Freigrenze
für Ehepartner 1395,00
für ein Kind 697,50
Werbekostenpauschale 0,37 11,00
Deckelung Notstandhilfe bei ALG-Bezung von
20 Wochen 24,20 726,00
30 Wochen 28,23 847,00
Weiterbildungsgeld 14,53 435,90

Lohnpfändung
Unpfändbare Freibeträge
Allgemeiner Grundbetrag
monatlich 726,-
wöchentlich 169,-
täglich 24,-
Erhöhter allgemeiner Grundbetrag
(ohne Sonderzahlungen)
monatlich 847,-
wöchentlich 197,-
täglich 28,-
Unterhaltgrundbetrag
(pro Person bis zu 5)
monatlich 145,-
wöchentlich 33,-
täglich 4 .-
bis höchstens
monatlich 725,-
wöchentlich 165,-
täglich 20,-
Höchstberechnungsgrundlage
(Zur Gänze pfändbar über Netto)
monatlich 2900,-
wöchentlich 675,-
täglich 96,-
Absolutes Existenzminimum
monatlich 363,-
wöchentlich 84,50
täglich 12,-
bei Unterhaltsexekution
monatlich 272,25
wöchentlich 63,38
täglich 9,-

\includegraphics[scale=2.1]{digit}

Betriebsratsfonds

Bei der Abrechnung der BR-Fonds Zuschüssen ist uns aufgefallen, dass es offensichtlich einige Mißverständnisse über die Art und Höhe der Zuschüsse gibt. Also zur Erinnerung der Abschnitt aus den Statuten über die Zuschüsse.

Zuschuss für Fortbildungsmaßnahmen

Der BR-Fonds unterstützt berufliche Fortbildungen von ArbeitnehmerInnen, sofern dadurch Kosten entstanden sind, in der Höhe von 50 Prozent der tatsächlichen Kurskosten, jedoch höchstens mit 90,- pro MitarbeiterIn und Jahr. Für Nebenkosten wird kein Zuschuss geleistet.

Anspruchsvoraussetzungen: Für die Gewährung des Zuschusses ist ein entsprechendes Antragsformular mit Nachweis der Kosten inkl. Kursbesuchsbestätigung und ein gesonderter Beschluss des Betriebsrates notwendig.

Folgende inhaltliche Voraussetzungen müssen gegeben sein.

Die Fortbildungsveranstaltung dient einer Höherqualifikation, der Sicherung und der Verbesserung der momentanen persönlichen Arbeitsituation bzw. ist für die jeweilige Situation an der Arbeitsstelle von Wichtigkeit. Die Fortbildungsmassnahme muss von einer anerkannten Organisation abgehalten werden.

\includegraphics{geld1}

Zuschuss für Aktionen

Für jedes Team in den Einrichtungen besteht die Möglichkeit Aktionsgeld zu beantragen. Pro MitarbeiterIn und Jahr werden bis zu 15,- gewährt.

Mittel aus dem Fonds können auch für einmalige Veranstaltungen oder Anlässe gewährt werden. Dazu zählen u. a. Betriebsausflüge, Sportfeste, Exkursionen, Betriebsfeste, Kulturveranstaltungen, Jubiläen und Ehrungen.

Anspruchvoraussetzungen: Antrag mit Kostennachweis und gesonderter Beschluss des Betriebsrates.

Zuschuss für Spitals-, Ambulanz- und Kuraufenthalte

Zuschüsse werden in der Höhe der entstandenen Kosten gewährt für Kostenersätze bei der Inanspruchnahme der Leistungen von Krankenanstalten (Tagsatz: Stand 1. 1. 2002: 7,63). Für ambulante Behandlungen wird ein Zuschuss für die entstandenen Kosten, höchstens jedoch 18,17 pro Jahr und MitarbeiterIn gewährt. Für Kuraufenthalte wird ein Zuschuss von 4,- pro MitarbeiterIn und Tag, höchstens jedoch 84,- pro Jahr gewährt.

Anspruchsvoraussetzungen: Antrag mit Kostennachweis. Bei Kuraufenthalten muss zusätzlich eine Bewilligung der Wiener Gebietskrankenkasse vorliegen.

Die Gewährung des Zuschusses muss entsprechend den Bestimmungen des BR-Fonds möglich sein. Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall

MitarbeiterInnen, die nicht von § 8 der Betriebsvereinbarung der Lebenshilfe Wien erfaßt werden, und infolge eines langen Krankenstandes eine Entgeltschmälerung erleiden, wird der tatsächliche Gehaltsentgang, höchstens jedoch 75,- pro Jahr erstetzt.

Anspruchvoraussetzung: Antragsformular.

\includegraphics{geld2}

Zuschuss für FSME-Impfung

Der Zuschuss zur Zeckenschutz-Impfung wird für die Kosten des Impfstoffes einer Teilimpfung oder einer Auffrischungs-Impfung bzw. einer Titer-Bestimmung zur Gänze gewährt.

Anspruchsvoraussetzung: Antrag mit Beleg.

Die Gewährung des Zuschusses muss entsprechend den Bestimmungen des BR-Fonds möglich sein.

Außergewöhnliche unverschuldete Notlage

Pro Anlassfall kann ein Zuschuss von maximal 200.- gewährt werden.

Anspruchsvoraussetzung: Antrag mit Nachweis und gesonderter Beschluss des Betriebsrates.

\includegraphics[scale=.83]{eis}
ÖGB ist umgezogen!

Im Rahmen des Sanierungsprozesses hat sich der ÖGB von seiner bisherigen Zentrale bei der Wipplingerstraße getrennt und ist nun unter folgender Adresse zu finden:


Laurenzerberg 2
1010 Wien

Gleich beim Schwedenplatz, erreichbar mit den Linien U1, U4, 1, 2, und N


Alle Telefon- und Faxnummern bleiben gleich


Vom Umzug ist auch das Beratungszentrum betroffen. Dort können Gewerkschaftmitglieder gratis Hilfe zu vielen Problemfelder bekommen, u. a. zu:
\begin{itemize*}
\item Mobbing
\item Freie Dienstverträge und neue Selbstständ...
...Bosnisch, Kroatisch und Serbisch
\item Allgemeine Rechtsberatung
\end{itemize*}


\fbox{\parbox[t]{72mm}{\rule{0pt}{40mm}}} Image gpalogo

Über dieses Dokument ...

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Copyright © 1997, 1998, 1999, Ross Moore, Mathematics Department, Macquarie University, Sydney.

The command line arguments were:
latex2html -split 0 -nonavigation -noaddress -image_type png -html_version 4.0 zebra47.tex

The translation was initiated by Betriebsrat der Lebenshilfe Wien on 2007-02-27


Fußnoten

... GSVG
Neue Selbstständige