$\textstyle \parbox{10cm}{\large \textsf{Zeitung des Betriebsrates der
Lebenshilfe Wien}}$ $\textstyle \parbox{5cm}{ \hfill Nummer 46 /
November 2006 }$


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$\textstyle \parbox{\textwidth}{\Huge \Forward\hfill \textsc{Rüber
mit'm Sülba} \hfill\Rewind}$

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        KV-Verhandlungen
        Gender II
        Das Fest

Editorial

Auch wenn ein offensichtlich ehemaliger Bundeskanzler sich momentan derart geriert, als ob die ,,beleidigte Leberwurst`` nicht nur das Idol des bürgerlichen Österreichs wäre, sondern nun gar die ,,geflügelte Jahresendfigur`` am Gabenbaum ersetzen würde, gibt es zwischen Nichtkoalition und Neuwahlen auch ein paar erfreulichere Nachrichten zu vermelden.

Und wenn wir gleich mal beim ,,Großen`` bleiben wollen: Die Wirtschaft ,,zieht`` an, die Inflation ist trotz des hohen Ölpreis moderat - also erwarten wir uns bei den diesjährigen KV-Verhandlungen einen Abschluß, der zumindest einen Teil unseres Realeinkommensverlust in den letzten Jahren ein bißchen wett macht.

Die Forderung unserer Gewerkschaft könnt ihr hier im Zebra mit Stand Ende Oktober nachlesen. Bei den ersten Vorgesprächen hat nach ersten Informationen ein ,,freundliches`` Gesprächsklima geherrscht. Die Hauptverhandlungsrunde wird am 24. November stattfinden.

Um euch über die Ergebnisse dieser Verhandlungsrunde möglichst schnell informieren zu können werden wir am 27. November eine Betriebsversammlung um 15:00 Uhr in der WS Nobilegasse abhalten.

In der Vernetzung der Wiener BetriebsrätInnen der Behindertenorganisationen sind wir übereingekommen, dass in allen Vereinen an diesem Tag Betriebsversammlungen zum Stand der KV-Verhandlungen abgehalten werden. Und mit etwas Glück wir dann ja vielleicht schon einen erfreulichen Abschluß verkünden ...

Die Vernetzung der Wiener BetriebsrätInnen, seit Jahren zwischen den großen Vereinen installiert, hat sich im Laufe des letzten Jahres deutlich ausgeweitet und umfaßt nun alle Wiener Vereine im Behindertenwesen, in denen BetriebsrätInnen installiert sind.

Ein weniger trockenes und auch für euch alle ,,bemerkbares Ergebnis`` der Vernetzung war das Große Fest am 30. Oktober - ein riesiger Erfolg, der unser aller Erwartungen bei weitem übertroffen hat. Über 1000 KollegInnen aus dem Behindertenbereich haben teilgenommen, das Programm und das Buffet waren vom Feinsten. Wir werden sicherlich überlegen, diesen Event nächsten Jahr zu wiederholen. Verbessert werden muß aber sicherlich das Eintritts-Management, da waren wir auf solch einem Ansturm nicht vorbereitet. Leider war es notwendig zur Ermittlung der Kostenaufteilung notwendig festzuhalten, wieviele KollegInnen von den jeweiligen Vereinen gekommen sind.

Ganz besonders wollen wir in diesem Zusammenhang auch Ingrid Rössl danken, die sich für das Fest zu über 100% engagiert hat!

Betriebsintern hanteln wir uns langsam aber sicher dem Ende der Betriebsvereinbarungsverhandlungen entgegen. Die Überarbeitung und BAGS- Anpassungen der existierenden Vereinbarungen ist so gut wie abgeschlossen. Es hakt nur mehr bei der Frage wie mit Überschreitungen bei der Arbeitsbereitschaft umgegangen werden soll.

Übereingekommen sind wir schon so weit, dass in Hinkunft nicht mehr Stunden gezählt werden, sondern ganze Nachtdienste (mit einer so-und-so Verpflichtung höchstens x ND/DRZ). Was noch offen ist, wie mit Überschreitungen umzugehen ist.

Beim Sabbatical haben wir die Knackpunkte lokalisiert und suchen eine Regelung den rechtlich Rahmenbedingungen entsprechend zu finden.

Insgesamt sollen die neuen Vereinbarungen mit 1. Jänner 2007 in Kraft treten. Da steht uns also noch einiges an Arbeit vor Weihnachten ins Haus.

Wie zu jedem Jahresende gibt es auch heuer wieder ,,Bekleidungsgutscheine`` laut Betriebsvereinbarung. Die Höhe beträgt, wie letztes Jahr festgelegt, 75.-. Wir haben uns heuer wieder für Eybl/Intersport entschieden, da die Rahmenbedingen dort einfach günstig sind. Wie jedes Jahr sind alle Angestellten bezugsberechtigt, die am 30. September ein aufrechtes Dienstverhältnis haben.

Apropos Gutscheine: Die Eybl-Gutscheine haben ein Ablaufdatum und müssen binnen eines Jahres ausgegeben werden. Wer also noch welche vom letzten Jahr hortet sollte diese jetzt ausgeben! Laut Information von Eybl kann man aber auch die Gültigkeit der Gutscheine verlängern lassen.

Also: ruhige Festtage und ein gutes neues Jahr! $\bullet$

$\textstyle \parbox{.45\textwidth}{
\noindent\textbf{Impressum:}\\
Verleger, He...
...967\\
e-mail: br.lhwien@aon.at\\
Web: http://www.betriebsrat-lebenshilfe.at
}$ $\textstyle \parbox{.45\textwidth}{\noindent\Large\sfb BR-Fonds\\ [6pt]
\large A...
... bis zum Stichtag noch nicht ausgestellt wurden, können
nachgereicht werden.
}$

Was ist (eigentlich) eine Frau? - Teil II

Die Frauenbewegung ist eine soziale Bewegung, die sich für die Rechte der Frau in der Gesellschaft einsetzt.

Die erste Welle der modernen Frauenbewegung oder Frauenrechtsbewegung (Mitte des 19. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts) kämpfte für die grundsätzlichen politischen und bürgerlichen Rechte der Frauen wie z. B. das Frauenwahlrecht, das in Deutschland erst im November 1918 rechtlich verankert wurde, das Recht auf eine Erwerbstätigkeit und das Recht auf Bildung.

Die zweite Welle der Frauenbewegung (seit den 1960er Jahren), die über den Feminismus ein Theoriekonzept herstellte, ging über das Ziel einer ,,Gleichberechtigung`` von Mann und Frau auf politischer, sozialer und sowohl beruflicher als auch privater Ebene hinaus. Inspiriert vom politischen Klima der 1960er Jahre, ging es nicht mehr bloß darum, an den von Männern geprägten Institutionen teilzunehmen, sondern diese generell in Frage zu stellen, insbesondere ihres hierarchischen Charakters wegen. Deswegen verstanden sich zumindest Teile der zweiten Phase als autonome Frauenbewegung. Diese zweite Welle war Teil der neuen sozialen Bewegungen.

In den 1990er Jahren zeichnete sich vor allem in den USA eine dritte Welle (Third Wave) der Frauenbewegung ab, die die Ideen der zweiten Welle in modifizierter Form fortsetzt. Neue Aspekte sind vor allem eine globalere, weniger eurozentrische Sichtweise, die Betonung der Notwendigkeit, dass auch Männer kollektiv ihr Selbstbild überdenken müssen, weil beide Geschlechter von ihrer Rolle eingeengt werden und nur so eine wirkliche Gleichberechtigung entstehen kann, und eine neue Bewertung von Ästhetik.

Bekannte Vertreterinnen und Vertreter der Frauenbewegung in Österreich:
Rosa Mayreder
Marianne Hainisch
Adelheid Popp
Roswita Feßler

Der erste internationale Frauentag fand am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA statt. Millionen von Frauen beteiligten sich. Die Wahl dieses Datums sollte den revolutionären Charakter des Frauentags unterstreichen, weil der 18. März der Gedenktag für die Gefallenen in Berlin während der Revolution 1848 war und auch die Pariser Commune (erster Versuch einer proletarischen Revolution) im Monat März begonnen hatte (18. März bis 28. Mai 1871). In den folgenden Jahren beteiligten sich am Frauentag, der meistens an wechselnden Daten im März oder April stattfand, weltweit Millionen von Frauen an Demonstrationen, Kundgebungen und Aktionen.

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Adelheid Popp

Erst 1921 wurde der Internationale Frauentag auf den 8. März festgelegt, und zwar von der 2. kommunistischen Frauenkonferenz (in Folge politischer Differenzen wurden kommunistische Parteien gegründet, die sich von der sozialistischen Bewegung abspalteten). Über den Ursprung des Internationalen Frauentages am 8. März gibt es verschiedene Theorien und Deutungen. Einigen Quellen zufolge geht das genaue Datum auf den 8. März 1857 zurück, an dem Textilarbeiterinnen in New York in Streik traten. Weitere Demonstrationen der Tabak- und Textilarbeiterinnen folgten in diesem Jahr. Andere Quellen nennen den 8. März 1908 als jenen Tag, an dem die Arbeiterinnen der Textilfabrik ,,Cotton`` in New York in Streik traten, um bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen zu fordern. Die Fabrikbesitzer und Aufseher schlossen die Frauen in die Fabrik ein, um den Kontakt und die Solidarisierung mit anderen Belegschaften zu verhindern. Als plötzlich ein Feuer ausbrach, starben 129 Arbeiterinnen in den Flammen. Weitere Quellen erwähnen, dass mit dem Datum 8. März auch an den großen Textilarbeiterinnen-Streik in St. Petersburg erinnert werden sollte, der auf andere Sektoren übergriff und eine große Arbeiterinnendemonstration auslöste. Diese Kämpfe fanden anlässlich des Frauentages am 8. März 1917 statt - nach dem alten russischen Kalender am 23. Februar - und lösten den Beginn der ,,Februarrevolution`` aus. Dieses Datum sollte von nun an internationale Bedeutung für die Interessen und den Kampf aller ausgebeuteten und unterdrückten Frauen bekommen.


Österreich

Das Vereinsrecht untersagte zur Zeit der Monarchie ,,Ausländern, Frauenspersonen und Minderjährigen`` die Mitgliedschaft in politischen Vereinen, deshalb wurden eigene Frauenvereine gegründet. Der ,,Bund der österreichischen Frauenvereine``, eine Vereinigung von 13 liberal-bürgerlichen Frauenvereinen, wurde 1902 durch M. Hainisch geschaffen, dieser schloss sich 1904 dem ,,International Council of Women`` an und unterhielt in den Ländern der österreichisch-ungarischen Monarchie zahlreiche Schulen für die weibliche Jugend. Neben Hainisch (Vorsitzende bis 1918) war auch Bertha von Suttner im ,,Bund der österreichischen Frauenvereine`` tätig. Als er 1938 aufgelöst wurde, hatte er rund 100 Mitgliedsvereine.

Gesonderte Vereine wurden von den Sozialdemokraten errichtet. Dazu zählten der ,,Arbeiterinnen-Bildungsverein`` (gegründet 1890) und der Diskutier- und Leseverein ,,Libertas`` (gegründet 1893, Vorsitz A. Popp). 1898 wurde eine sozialdemokratische Frauenreichskonferenz abgehalten, die ,,Freie politische Frauenorganisation`` von A. Popp stand aber außerhalb der Sozialdemokratischen Partei. Ab 1893 erschien als Beilage der Arbeiterzeitung eine ,,Arbeiterinnen-Zeitung``. Innerhalb der gewerkschaftlichen Fachvereine spielten Frauen eine geringe Rolle (1903 nur 5580, 1908 20.047 Mitglieder).

Image hainisch Marianne Hainisch

Katholische Frauenvereine entstanden ebenfalls Ende des 19. Jahrhunderts. Zusammenschlüsse erfolgten zunächst innerhalb der Diözesen, 1907 dann übergreifend zur ,,Katholischen Reichsfrauenorganisation`` (KRFO). Nach anfänglicher Dominanz von Frauen aus der Aristokratie wurde 1909 auf Initiative von J. Weiß ein ,,Verband christlicher Hausgehilfinnen`` gegründet. Der ,,Christliche Verein zur Hebung der Frauenbildung`` errichtete 1910 in Wien ein Mädchenrealgymnasium. Im Gefolge des Katholischen Frauentags von 1910 erschien die Zeitschrift ,,Die österreichische Frau``. 1911 gelang es H. Burjan, eine Organisation der Heimarbeiterinnen zu schaffen. 1912 fand in Wien ein internationaler katholischer Frauenweltkongreß statt.

Das allgemeine Wahlrecht erhielten Frauen erst 1919. Bis dahin waren sie mit Ausnahme von Besitzerinnen ländlicher Güter (bis 1906) davon ausgeschlossen. In der 1. Republik gab es nur vereinzelt weibliche Abgeordnete in Gemeinderäten und im Nationalrat. Alma Motzko war 1918-34 Wiener Stadträtin. Trotz der Eingliederung der Frauenorganisationen in die Sozialdemokratische Partei (etwa ein Drittel der Mitglieder waren Frauen), waren diese in der Funktionärsschicht nicht anerkannt. Noch schwächer war die Vertretung in den anderen Parteien.

Im Bildungsbereich war nach 1918 auch Mädchen der Zugang zu Gymnasien möglich, weiters entstanden höhere Mädchenschulen sowie Mädchenklassen. Während des 2. Weltkriegs wurden auch gemischte Klassen geführt. Auch die Zahl der Lehrerinnen nahm zu, obwohl für diese in einigen Ländern noch immer Heiratsverbot (Tirol, Vorarlberg, Salzburg) bzw. -beschränkung (Steiermark, Kärnten) bestand. Während des 2. Weltkriegs stieg die Zahl der Studentinnen an den Universitäten und die der weiblichen Lehrkräfte an Pflicht- und höheren Schulen beträchtlich an. Wie schon im 1. Weltkrieg wurden Frauen im öffentlichen Dienst bei Eisenbahnen, Straßenbahnen usw., aber auch im militärischen Bereich als Nachrichtenhelferinnen und besonders im Sanitätsdienst eingesetzt.

Als 1945 wieder Vereinigungen und Interessenvertretungen auf demokratischer Basis entstanden, wurde auch im Bereich der Frauenbewegung teilweise eine personelle Kontinuität zu der Zeit vor 1934 hergestellt, so bei der SPÖ durch R. Jochmann und Ferdinanda Floßmann, bei der ÖVP durch L. Solar. In Gemeinderäten und Landtagen blieben aber Frauen weiterhin die Ausnahme, ebenso nahm die Zahl der weiblichen Nationalratsabgeordneten nur langsam zu (1970: 8 von 165, 1971: 11 von 183, 1975: 14, 1979: 18, 1983: 17, 1994: 43, davon 16 SPÖ, 9 FPÖ, 8 ÖVP, 6 Grüne, 4Liberales Forum). Das Bürgermeisteramt übernahmen Frauen erstmals in Gloggnitz und Groß-Siegharts. Erstes weibliches Regierungsmitglied war 1966-70 G. Rehor.

Eine neue Phase der Frauenbewegung begann um 1968. Gefordert wurden unter anderem Straffreiheit bei Schwangerschaftsabbruch, Beseitigung von sexueller Repression, ökonomische Unabhängigkeit vom Mann und stärkere politische Repräsentanz. Dem wurde insofern Rechnung getragen, als der Regierung Kreisky stets mindestens 2, manchmal auch 3, 1979-83 sogar 6 Frauen angehörten. Aus einem Staatssekretariat für allgemeine Frauenfragen wurde 1990 ein Ministerium geschaffen. Auch in den Landesregierungen stieg die Zahl von Frauen an (in Wien G. Fröhlich-Sandner 1969-84 Vizebürgermeisterin, in Niederösterreich 2 Regierungsmitglieder, im Burgenland, in der Steiermark und in Tirol jeweils eine Frau in der Landesregierung). In ähnlicher Weise veränderte sich die Zusammensetzung von National- und Bundesrat sowie von Landtagen und Gemeinderäten. Auch die Funktion von Vorsitzenden wird immer häufiger von Frauen übernommen. In den Großparteien wurden Mitte der 80er Jahre Quotenregelungen (bis zu 40 % der Mandate für Frauen) eingeführt, die tatsächliche Zusammensetzung kam an diese allerdings nicht heran. Mit H. Schmidt (Liberales Forum) und M. Petrovic(Grüne) fungierten 1994 bei 2 wahlwerbenden Parteien Frauen als Spitzenkandidatinnen.

Image mayreder Rosa Mayreder
Parallel zur verstärkten politischen Repräsentanz veränderte sich die Bildungs- und Berufsstruktur. Die Zahl der Maturantinnen und Studentinnen an den Universitäten nahm stark zu. Der Lehrberuf von Volksschulen bis zu höheren Schulen wird deutlich von Frauen dominiert (1985: 75 % an Volksschulen, 60 % an Hauptschulen), auch in Sozialberufen und im medizinischen Bereich ist der Frauenanteil besonders hoch. Im Dienstleistungssektor nehmen Frauen rund 64 % der Arbeitsplätze ein. Wenn sich somit die Teilnahme der Frauen am sozialen, wirtschaftlichen und politischen Leben wesentlich erhöht hat, so zeigt sich doch etwa am Beispiel der Besetzung von Spitzenfunktionen ein deutliches Ungleichgewicht an Einflussnahme. $\bullet$


Adressen Adressen Adressen:

www.anschlaege.at - CheckArt-Verein für feministische Medien und Politik
www.frauenhetz.at - Verein für feministische Bildung, Beratung und Kultur
www.stichwort.or.at - Archiv der Frauen- und Lesbenbewegung
www.ceiberweiber.at - Frauen Onlinemagazin
http://members.chello.at/verein.efeu/ - Verein für feministische Erziehungs- und Unterrichtsmodelle
www.frida.at - Verein zur Förderung und Vernetzung frauenspezifischer Informations- und Dokumentationseinrichtungen in Österreich
www.ida-dachverband.de - Informieren - Dokumentieren - Archivieren (Vernetzung deutschsprachiger Frauen- und Lesbenbibliotheken und -archive)
www.oneworld.at/wide/ - Verband der Feministischen Medien: WIDE-Austria:

www.ifes.at - Institut für empirische Sozialforschung
www.bmgf.gv.at - Bundesministerium für Frauen
www.waff.at - Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (ehemals amandasmatz)
www.rli.at - Rosa Luxemburg Institut
www.zbw.at - Forschungs- und BeratungsgesmbH
www.frauensolidaritaet.org

www.sunwork.at - Bildungsalternativen für Mädchen und Frauen
www.maedchengarten.at - Verein Wirbel
www.mut.co.at - Mädchen und Technik
www.amazone.or.at - Mädchenzentrum Vorarlberg
www.mafalda.at - vielfältige Mädchenförderung
www.sprungbrett.or.at - Mädchenzentrum und Beratungsstelle Wien

www.oneworld.at/agez/ - AGEZ - Arbeitsgemeinschaft Entwicklungszusammenarbeit
www.frauensolidaritaet.at - Clean Clothes-Kampagne für faire Arbeitsbedingungen, Österreich
www.cleanclothes.org - Clean Clothes Campaign, Europe
www.ige.at - Informationsverbund für Globale Entwicklung

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Das Große Fest

am 31.10.2006 im OSTKLUB


Seinen Anfang genommen hat das Ganze 2005 als wir unser internes BR-Fest in der Kulisse feierten. Wir haben schon seit einigen Festen auch immer befreundete BR's aus anderen Vereinen eingeladen, und diesmal sind KollegInnen auch vom ÖHTB dabei gewesen - da wurde die Idee geboren ein großes Fest zu feiern, mit allen KollegInnen aus allen Vereinen im Behindertenbereich in Wien.

Gut und schön, die Begeisterung war bei uns gleich da und wir gründeten ein Festkomitee, das sich regelmäßig seit Mai 2006 traf.

Es gab vieles zu bedenken - welches Programm, welches Lokal, welcher Termin, was können wir bieten, wie viel Budget haben wir, welches Catering, wer macht die Plakate und Einladungen, wer hat Kontakte zu Künstlern und was nicht noch alles zu besprechen und nichts zu vergessen wäre?.

Das Programm wollten wir auf jeden Fall vielschichtig gestalten, für jeden Geschmack und jede Altersgruppe etwas anbieten. Gute Unterhaltung und Abwechslung bis zum Schluss.

Auch das Lokal sollte verschiedenen Ansprüchen gerecht werden, sich bewegen können, sitzen und reden, sich am Buffet stärken, an der Bar trinken oder auch nur der Musik zuhören, bekannte Gesichter sehen, sich austauschen und verbunden fühlen.

Den Termin wählten wir für den Herbst wo die Kollektivverhandlungen für unsere Gehälter stattfinden.

Das Budget entschieden wir so zu planen, dass auch kleinere Vereine oder welche, die keinen BR-Fonds haben, daran teilnehmen können.

Wir tauschten unsere Kontakte aus und teilten uns die Arbeitsschwerpunkte auf (Künstler-Kontakte, DJ`s, Grafiker/Plakate, Budget, Koordination uvm.) und oft mussten wir uns wöchentlich treffen um alles abzustimmen.

Aber dann war plötzlich der 31. Oktober da und selbst an diesem Tag gab es genug zu organisieren da den Liedermacher HAUKI die Grippe ereilt hatte - es fand sich Ersatz zur Zufriedenheit aller.

Das ganze Fest war ein super toller Erfolg - Wahnsinn !!!!!!

Wir schätzen (genaue Zahlen folgen noch) es waren über 1000 Personen auf diesem Fest - die Warteschlange beim Eingang war nicht abzusehen.

Viele KollegInnen brachten Begleitung mit, und allesamt gute Laune - die Garderobe ging über und fasste nicht mehr alle Jacken und Mäntel.

Nach dem Reinkommen begrüßte das Saxophon-Duo alle mit Swing, um 19 Uhr wurde das Buffet eröffnet, das sich von türkischen und inländischen Spezialitäten nur so bog und immer nach bestückt wurde, die Kuchen kamen aus Kochgruppen von der Lebenshilfe und ÖHTB.

20:30 Uhr gab es die offizielle Ansprache und Begrüßung zum Fest von Stefan (BR Balance) und Gerlinde (BR ÖHTB) sowie aktuelle Infos vom Beginn der Bags-KV Verhandlungen für 2007.

Danach spielte die Band NIM SOFYAN bis weit nach Mitternacht und riss das Publikum in ihren Bann - die Stimmung war phänomenal!

Während der ganzen Zeit wechselten sich 5 DJ`s in verschiedenen Bereichen des Lokals mit ihrer speziellen Musik ab.

Viele nutzen diese unterschiedlichen Angebote und wanderten herum - da entstanden auch die interessantesten Unterhaltungen und viele entdeckten

Gemeinsamkeiten, hatten schon miteinander gearbeitet oder kannten KlientInnen.

Genau damit haben wir den Sinn des Festes erreicht:

erstens - wir sind viele
zweitens - wir arbeiten in ähnlichen Arbeitssituationen und alle mit KlientInnen
drittens - uns verbindet ein Kollektivvertrag

Dieses Gefühl der Verbundenheit und auch erlebt zu haben welche Stimmung auf diesem Fest so viele verbreiten war einfach grandios! $\bullet$

\includegraphics[scale=.35]{2.eps} \includegraphics[scale=.4]{da}

KV-Verhandlungen für 2007

Am 30.Oktober begannen die diesjährigen KV-Verhandlungen zwischen der GPA und der BAGS. Die Hauptverhandlungsrunde wird am 24.November stattfinden.


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\par
\centerline{\Large\sfb Gehaltsforderun...
... und Zuschläge sowie die Lehrlingsentschädigungen umfassen.
\par
\end{minipage}}
\fbox{
\begin{minipage}{\textwidth}
\par
\centerline{\Large\sfb Sonstiges vom Ge...
...rzeitige Regelung greift
nicht, Verbesserungen sind geplant
\par
\end{minipage}}


\fbox{
\begin{minipage}{\textwidth}
\centerline{\Large\sfb Sonstiges vom Sonstig...
...en werden und Harmonisierungen der Übergangsrechnungen erfolgen.
\end{minipage}}

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Betriebsversammlung


Montag, 27. November 2006

15:00 Uhr

WS 15 Nobilegasse 23

Tagesordnung:

  1. BAGS
    • Inhaltliche und Gehaltsforderungen für 2007
    • Stand der Verhandlungen/Ergebnis
    • Allfällige weitere Schritte
  2. Stand der Verhandlungen über die Betriebsvereinbarung
  3. BR-Fonds Bericht über Kassenrevision
  4. Allfälliges


Wir hoffen auf Euer zahlreiches Erscheinen. Die fast schon obligatorische Wartezeit von 30 Min. werden wir mit einem kleinen Buffet verkürzen.


\fbox{\parbox[t]{72mm}{\rule{0pt}{40mm}}} Image gpalogo

Über dieses Dokument ...

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Copyright © 1997, 1998, 1999, Ross Moore, Mathematics Department, Macquarie University, Sydney.

The command line arguments were:
latex2html -split 0 -nonavigation -noaddress -image_type png -html_version 4.0 zebra46.tex

The translation was initiated by Betriebsrat der Lebenshilfe Wien on 2006-12-13